Tetris – ein Suchtmittel

Posted on April 26th, 2010 by admin.
Categories: Gaming.

Tetris ist ein einfaches Computer-Spiel für eine Person. Von oben fallen verschieden geformte Objekte in einen Schacht hinunter und stapeln sich dort auf. Lange Stäbe, F-Formen oder Würfelformen sind unter anderem im Spiel. Mit den Cursorzeigern links, rechts, oben und unter kann man die herabfallenden Objekte drehen und sie so akkurat in die Lücken einpassen, die beim Stapeln unweigerlich entstehen. Wenn man schnell und konzentriert genug ist, kann man eine Ebene lückenlos schließen. Hat man eine Ebene dicht geschlossen, sinkt sie einen Stock tiefer und man hat nach oben genug Platz für seine nächsten Manöver.

Was passiert, wenn man eine Ebene nicht lückenlos schließt?
Wehe, wenn man eine F-Form nicht zeitig flach legt und mit passenden Formen schließen kann. Dann enstehen verschiedene Ebenen mit Lücken und die Sache stapelt sich schnell nach oben hin dicht. Man muss zusehen, dass man die nächste Ebene wieder lückenlos hinbekommt, damit die ganze Sache eine Ebene absinkt. Jede Ebene, die Lücken aufweist, bleibt stehen – daher hat man nach oben hin immer weniger Platz. Ist man nicht schnell genug, wird der Spielraum immer dünner. Irgendwann ist der enge Schacht bis oben hin vollgestapelt und man hat keine Bewegungsmöglichkeit mehr für herunterfallende Objekte. Das war’s dann. Man liest die erreichte Punktezahl ab und startet neu.

Was ist der Reiz an Tetris?

Was so banal klingt, macht riesigen Spaß! Das Spiel ist leicht zu lernen und kann in Tempo und Breite angepasst werden. Man kann stundenlang spielen oder einfach mal zwischendurch. Wer richtig gut ist, kann alle herabfallenden Objekte gut einordnen und hält das Spiel entsprechend lange offen. Zuweilen gerät man in eine Art Trance und beginnt vorauszuahnen, welche Objektform als nächstes kommt. Zu anderen Zeiten ist man nervös und patzt oft. Tetris übt die Konzentration und Beweglichkeit von Geist und Fingern und entspannt dabei herrlich.

0 comments.

Leave a comment

Comments can contain some xhtml. Names and emails are required (emails aren't displayed), url's are optional.